Badische Zeitung<\/a><\/p>\n\n\n\n\nDie Sensation war perfekt: Beim 8. Wettbewerb Mondial du Chasselas im \nwaadtl\u00e4ndischen Aigle wurde ein Wein aus dem Markgr\u00e4flerland in der \nHauptkategorie der trockenen Weine mit der h\u00f6chsten Punktzahl bewertet: \nDer Chasslie 2018 aus dem Heitersheimer Weingut Zotz hatte mit 92,7 \nPunkten unter 707 Bewerbern die h\u00f6chste Bewertung erhalten. <\/p>\n\n\n\n
Bemerkenswert: In einem sehr eng bewerteten Teilnehmerfeld lag dieser Wein um 0,7 Punkte deutlich vor dem Zweitplatzierten. Die Markgr\u00e4fler schnitten im Kerngebiet des Gutedelanbaus mit zehn Gold- und neun Silbermedaillen am Genfer See so gut ab wie noch nie. Auch der sechste Platz der Hauptkategorie ging mit einem Isteiner Kirchberg der Markgr\u00e4fler Winzer e.G. Efringen-Kirchen und 91,1 Punkten ins Markgr\u00e4flerland. 2013 war in der Hauptkategorie die h\u00f6chste Punktzahl schon einmal an einen Wein aus dem Markgr\u00e4flerland gegangen, damals hatte ein 2012er Ehrenstetter \u00d6lberg der Bezirkskellerei Markgr\u00e4flerland (heute Markgr\u00e4fler Winzer e.G.) mit 92,4 Punkten die 569 Konkurrenten hinter sich gelassen.<\/p>\n\n\n\n
Drei Troph\u00e4en f\u00fcr die Markgr\u00e4fler <\/h4>\n\n\n\n Von den 14 von verschiedenen Sponsoren gestifteten Troph\u00e4en holten sich die Markgr\u00e4fler drei. Die f\u00fcr den besten deutschen Wein, gestiftet vom Verein Markgr\u00e4fler Wein, und die f\u00fcr den besten Wein der Hauptkategorie, gestiftet vom Office des Vins Vaudois, konnte Julian Zotz vom Weingut Zotz entgegennehmen. Die Troph\u00e4e in der Kategorie Swing, gestiftet von der Ersten Markgr\u00e4fler Weinbruderschaft, ging an das Binzener Weingut Schweigler f\u00fcr einen 2018er Gutedel Kabinett trocken (89 Punkte)<\/p>\n\n\n\n
Internationaler Vergleich <\/h4>\n\n\n\n Seit 2012 gibt es diesen internationalen Wettbewerb der Gutedelweine, der in f\u00fcnf Kategorien gewertet wird: trockene Wei\u00dfweine, Wei\u00dfweine mit mehr als vier Gramm Restzuckergehalt pro Liter, Swing (Wei\u00dfweine mit bis zu 11,5 Volumenprozent Alkohol), speziell ausgebaute Wei\u00dfweine (Vinification Sp\u00e9ciale) und Weine \u00e4lterer Jahrg\u00e4nge. Insgesamt hatte die 80-k\u00f6pfige Jury 867 Weine zu bewerten. Die anonyme Verkostung fand einige Wochen vor der Preisverleihung unter der Schirmherrschaft des Internationalen Oenologenverbands und des Verbands Schweizer Oenologen statt. 41 Jurymitglieder kamen aus L\u00e4ndern au\u00dferhalb der Schweiz. Auch die Preisverleihung im malerischen, 500 Jahre alten Schloss Aigle mit seiner grandiosen Landschaftskulisse verbreitete internationales Flair. Moderiert wurde die Preisverleihung von Sommeli\u00e8re Yvonne Heistermann von der Deutschen Wein- und Sommelierschule und Claude Alain Major von der Vereinigung zur F\u00f6rderung des Chasselas, die den Mondial du Chasselas ins Leben gerufen hat. Dabei teilten sich die beiden erstmals die Ank\u00fcndigungen nach dem Zufallsprinzip und nicht nach den L\u00e4ndern, so dass es jeweils bis zum Schluss spannend blieb, wer die n\u00e4chste Medaille bekam. Eine ausgewogene Zweisprachigkeit sorgte daf\u00fcr, dass auch die G\u00e4ste ohne Franz\u00f6sischkenntnisse der Veranstaltung gut folgen konnten. <\/p>\n\n\n\n
Leichte, s\u00fc\u00dfe, alte Weine <\/h4>\n\n\n\n Und doch gab es l\u00e4nderspezifische Eigenheiten: W\u00e4hrend die Markgr\u00e4fler in der Kategorie der alten Weine nicht unter den Medaillengewinnern vertreten waren, erhielten sie in der seit 2017 eingef\u00fchrten Kategorie Swing mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen die einzigen Auszeichnungen. Bei den edels\u00fc\u00dfen Weinen liegen die Markgr\u00e4fler ebenfalls gut im Rennen: Von den neun vergebenen Goldmedaillen holten sie sich vier. Gutedel wird im Markgr\u00e4flerland allgemein jung getrunken. “Legen Sie doch einfach einmal ein paar Fl\u00e4schchen auf die Seite”, hatte Paul Baumann, der Direktor des renommierten Weinhauses Obrist Vevey und Mitglied im Gr\u00fcndungskomitee des Mondial du Chasselas schon von Anfang an den Markgr\u00e4flern empfohlen.<\/p>\n\n\n\n
Vor zwei Jahren konnte ein Markgr\u00e4fler Erzeugerbetrieb erstmals in der Kategorie der Alten Weine punkten: ein 2003er Heitersheimer Maltesergarten aus dem Weingut Zotz war der Jury 92,4 Punkte wert. In diesem Jahr gab es in dieser Kategorie einen echten Ausrei\u00dfer sowohl beim Alter als auch bei der Punktzahl: 94 Punkte und damit die h\u00f6chste Punktzahl des gesamten Wettbewerbs vergab die Jury f\u00fcr einen Grand Cru aus dem Weinhaus Obrist des Jahrgangs 1976. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
Beim Wettbewerb Mondial du Chasselas im Schweizer Aigle schnitten die Markgr\u00e4fler Weine so gut ab wie nie. Heitersheimer Zotz-Wein erh\u00e4lt h\u00f6chste Bewertung.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5009,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[858],"tags":[158,159,883,156,882],"yoast_head":"\n
Markgr\u00e4fler Winzer sind bei Schweizer Weinwettbewerb erfolgreich<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n